Waffengesetz

 

Das Waffengesetz der Bundesrepublik Deutschland (kurz WaffG) ist die gesetzliche Grundlage, die den Umgang mit Waffen regelt. Laut dem deutschen Waffenrecht zählen dazu Hieb-, Stich- und Stoßwaffen, Sprühgeräte, Schusswaffen und Munition. Unter dem Umgang mit Waffen versteht man laut Gesetz vor allem ihren Erwerb, die Lagerung, den Handel sowie ihre Instandsetzung. Neben dem britischen Waffengesetz  zählt das deutsche zu den strengsten in Europa.

 

Die Reform von 1998 entstand unter der Zusammenarbeit der vom Waffengesetz betroffenen Gruppen: Schützen, Jäger, Waffensammler und Polizei. 

 

Dieses aus den Reformen entstandene neue Gesetz trat erst am 26. April 2002 in Kraft. Am selben Tag geschah der Amoklauf in Erfurt, der für die „öffentliche Nachberatung“ des Gesetzes verantwortlich zeichnete. Zu den Änderungen im Gesetz zählen unter anderem die Anhebung der Altersgrenzen für Jäger und Sportschützen. Unter 25-jährige, die eine Waffenbesitzkarte für Großkaliberwaffen beantragen wollen, müssen demnach ein medizinisch-psychologisches Gutachten erstellen lassen.

 

Das Gesetz unterliegt ständigen Veränderungen. Meist sind die Auslöser für Diskussionen um das Waffenrecht Attentate, wie zuletzt in Norwegen.

 

 

 


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