Reizgas

Beim Kontakt mit dem menschlichen Körper, insbesondere dem Atemsystem, kann Reizgas je nach Zusammensetzung eine heftige Reaktion auslösen, die ärztlich behandelt werden muss. Deshalb erfolgt auch eine Einteilung aller Reizgase in verschiedene Gruppen entsprechend ihrer ausgelösten Symptome.

 

Diese können mit Hustenreiz beginnen, eine Veränderung der Schleimhaut auslösen und im schlimmsten Fall zu einer Zyanose oder einer Atemlähmung führen. Ebenso können Bewusstseinsstörungen und Krämpfe auftreten. Die Symptome sind deshalb so gefährlich, weil sie auch noch bis zu drei Tage nach dem Kontakt auftreten können.

 

In der Allgemeinheit am bekanntesten ist das Tränengas der Polizei, welches den Angreifer durch starke Reizungen der Augenschleimhaut kampfunfähig macht. Vergiftungen können aber auch bei Wohnungsbränden oder in Schwimmbädern bei Unfällen mit Chlorgas entstehen.


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