Hooligans
Wer bei bestimmten Großereignissen, häufig sind es Sportveranstaltungen wie Fußballspiele, als Unruhestifter auffällt, wird im Englischen als Hooligan bezeichnet. Deren Verhalten ist meist von Aggressivität gegen andere Personen und fremdes Eigentum gekennzeichnet. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie Rabauke, Raufbold und Schlägertyp. Zumeist treten sie in größeren Gruppen mit hoher Gewaltbereitschaft auf. Zwar sind sie zugleich fanatische Anhängers ihres Lieblingssportvereins, aber wichtiger ist ihnen die gewalttätige Auseinandersetzung mit gegnerischen Fans.
Gerade bei miteinander verfeindeten Fangruppen kann das in gewalttätigen Ausschreitungen rund um das sportliche Ereignis enden. Diese Gewaltrituale und die Kultivierung von Aggressivität gehören zur Hooligan-Kultur dazu. Daraus entsteht ein gewisser Reiz zu zeigen, dass man stärker als der Gegner ist. Doch gibt es dabei eine Art ungeschriebenes Gesetz: die Gewalt richtet sich nur gegen andere Hooligangruppen und nicht gegen normale Zuschauer der Veranstaltung.
