Freilandüberwachung
Im Gegensatz zur Innenraumüberwachung wird hier der gesamte Bereich außerhalb von Gebäuden oder Veranstaltungsorten überwacht. Heutzutage geschieht das häufig durch elektronische Systeme. Auf diese Weise können unerwünschte Personen oder Einbrecher bereits vorm Betreten des Gebäudes erkannt werden. Sofort eingeleitete Gegenmaßnahmen können den Täter am Betreten des gesicherten Objekts rechtzeitig hindern. Dadurch muss weniger Personal eingesetzt werden und trotzdem erhöht sich die Überwachungsqualität. Gerade bei abgelegenen oder großräumigen zu kontrollierenden Flächen kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, auf Elektronik statt auf Menschen zurückzugreifen.
Allerdings muss gewährleistet sein, dass diese auch widrigen Umweltbedingungen wie Schnee, Regen, Kälte, Hitze und anderen standhält. Gleichzeitig sollen sich unerwünschte Fehlermeldungen in engen Grenzen halten, um Vertrauen und Akzeptanz der elektronischen Freilandüberwachung zu stärken. Ob die Überwachungssysteme verdeckt angebracht sind oder nicht, sollte von Fall zu Fall entschieden werden. Auf der einen Seite sind sie schwerer zu überwinden, wenn sie nicht aufzuspüren sind, auf der anderen Seite dienen sie der Abschreckung, wenn offensichtlich ist, das ein Gelände überwacht wird.
