Dienstleistung

Der Begriff wird zumeist im Sinne der Volkswirtschaftslehre verwendet. Dort ist eine Dienstleistung als ökonomisches Gut definiert, das von einer natürlichen Person zu einer bestimmten Zeit erbracht wird. Damit besteht eine klare Abgrenzung zur materiellen Produktion. 

 

Ein materielles Produkt bezieht seinen Wert aus seiner Herstellung und seiner Verwendung. Bei der Dienstleistung steht die Handlung an sich im Vordergrund. Derjenige, der diese Leistung erbringt, wird als Dienstleister definiert. Die Dienstleistung selbst kann nicht gelagert werden und ist nur selten übertragbar, da Entstehung und Verbrauch meist zeitlich zusammen fallen.

 

Zudem ist ein Kunde als externer Faktor nötig. Theoretisch zählen auch unentgeltliche Aushilfstätigkeiten im Haushalt dazu, volkwirtschaftlich relevant sind jedoch nur alle Leistungen, die sich per Marktpreis messen lassen. Deren Qualität lässt sich allerdings nur schwer nachweisen, da es kein „Produkt im eigentlichen Sinn gibt.


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